Vor Ort am Forsthaus in der Valepp. (Foto: privat)

Vor Ort habe ich mich diese Woche erneut über die Pläne für das alte Forsthaus in der Valepp informiert. Bei dem Treffen waren unter anderem Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die Bürgermeister von Schliersee und Rottach-Egern, Vertreter der Bayerischen Staatforsten und die Petenten des Bund Naturschutz, des Vereins zum Schutz der Bergwelt sowie des Landesvereins für Heimatpflege dabei. Der Austausch vor Ort mit allen Beteiligten war gut und wichtig.

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Für mich haben sich als besonders wichtige Stellschrauben, die es für die Zukunft in der Valepp zu drehen gilt, folgende herausgestellt:

  • Besucherlenkung jetzt in die Hand nehmen! Für mich beinhaltet das die Sperrung der Mautstraße ab dem Parkplatz „Sutten“. Das Mautticket wird im selben Zug um Parkgebühr und (wenn gewünscht) Busticket von der Sutten zum Forsthaus erweitert. So werden wir der sensiblen Naturlandschaft in der Valepp gerecht.
  • Charakter eines Berggasthauses erhalten! Sanierung des Gebäudes durch den Eigentümer Freistaat Bayern, ohne Ausbau das Gastroangebots. Für Hochzeiten, Taufen, Jahrtage etc. gibt es Gastrobetriebe im Tal. Ein Berggasthaus im klassichen Sinne, an dem sich Bergsportler*innen und Ausflügler*innen für eine Brotzeit niederlassen, wird der Geschichte des Hauses gerecht.
  • Fördermittel des staatlichen Denkmalschutzes überprüfen! Die Kosten für die Sanierung des Forsthauses in der Valepp müssen ermittelt werden hinsichtlich einer Instandsetzung in Richtung einer einfachen DAV-Hütte.   
  • Das gastronomische Angebot im Forsthaus Valepp könnte idealerweise von einer Sektion des DAV gestemmt werden! Dort ist großes Bewusstsein für Naturschutz und Nachhaltigkeit in den Bergen und sensiblen Gebieten vorhanden.