Dass Birken mehr sind als Unkraut, deren Holz maximal zur Brennholzverwendung taugt, ist inzwischen doch vielen bekannt. Sie gelten als wertvolle Pioniere bei der Wiederbewaldung von Schadflächen. Sie haben eine stabilisierende Wirkung in Nadelholzreinbeständen und werten diese ökologisch auf. Und sie liefern ansprechendes Wertholz für die Möbelherstellung.

Neueste Forschungsergebnisse des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei attestieren der Sand- oder Hängebirke (Betula pendula Roth.) jetzt noch einen weiteren positiven Effekt: Birkenwurzeln entfernen Mikroplastik aus dem Boden!

„ … diese Pilotstudie deutet darauf hin, dass die Birke ein echtes Potenzial für langfristige Lösungen zur Bodensanierung hat – einschließlich der Verringerung der Menge an Mikroplastik im Boden und möglicherweise im Wasser.“

Wir dürfen gespannt sein, was weitere Forschungen auf diesem Gebiet ergeben.

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