Beim Heizen schlummert in Bayern erhebliches Potenzial, Treibhausgase und Rohstoffe einzusparen. Das müssen wir nutzen, um beim Schutz des Klimas einen wichtigen Schritt voranzukommen. Der Bereich „Wärmeversorgung“ ist im Freistaat für ganze 35 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich. Das Gute ist, der Freistaat kann hier an wichtigen Stellschrauben drehen, er hat erhebliche Gesetzgebungskompetenzen in diesem Bereich. Nur nutzt er sie bislang nicht.

Wir als Grüne im Bayerischen Landtag haben uns deshalb an die Arbeit gemacht und ein detailliertes Wärmegesetz ausgearbeitet, das aufzeigt, was in Bayern möglich ist. Es stellt dar, wie wir die wichtigen Einsparungen von Treibhausgasen durch Gebäudesanierung, Wärmeplanung und eine Anhebung der Sanierungsrate erzielen.

Das novellierte Klimagesetz der Staatsregierung enthält zu all diesen Teilbereichen im Entwurf keinerlei konkrete Punkte. Die Wende bei der Wärmeversorgung zu schaffen ist aber zwingender Bestandteil, um die bayerischen Klimaziele zu erreichen. 

Gemeinsam mit Christian Maaß, dem Geschäftsführer des Hamburg-Institutes und einem ausgewiesenen Experten im Bereich Wärme, haben wir deshalb einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der erst kürzlich zur ersten Lesung im Plenum war. Darin wird deutlich, wie die große, bisher ungenutzte Gesetzgebungskompetenz Bayerns im Bereich der Wärmeversorgung für Gebäude genutzt werden kann, damit am Ende die Bewohner*innen, unsere Bausubstanz und der Klimaschutz profitieren.

Hier geht es zu unserem Gesetzesentwurf „Bayerisches Wärmegesetz“.

Und hier lesen Sie, wie wir die Wärmewende in Bayern in ganz konkreten Schritten vorantreiben wollen.