Ideen für nachhaltiges Mountainbiken im Oberland – Hans Urban lädt zum Online-Talk mit Tanja Brunnhuber (Besucherlenkungsexpertin), Nico Kölbl (Profi-Mountainbiker) und Jörg Meyer (BaySF Schliersee)


Bad Tölz-Wolfratshausen / Garmisch-Partenkirchen – Bergradln boomt. Ob mit oder ohne E-Antrieb, immer mehr Menschen steigen gern aufs Mountainbike, der einstige Rand- ist längst zum Breitensport geworden: Bereits 2018 gab es in Deutschland mehr aktive Mountainbiker*innen als Fußballer*innen.* Das führt auch zu Konflikten: Mountainbiker*innen, Wandernde, Waldbesitzer*innen, Naturschützer*innen – sie alle vertreten berechtigte Interessen, nicht immer aber dominieren Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis.

Für Hans Urban, Grünen-Abgeordneter aus Eurasburg, ist klar:„Respektvoll miteinander statt rücksichtslos gegeneinander muss die Devise sein. Das Mountainbike ist eine Riesenchance für die Zukunft.“ Urban fragt deshalb in seinem Mountainbike-Talk am Mittwoch, 24. März, 19 bis 20 Uhr: Wie können Konflikte rund ums Mountainbiken gelöst werden? Welche Ideen gibt es in der Szene und darüber hinaus? Welche Lösungen haben andere Länder gefunden? An welchen Stellschrauben muss in Bayern gedreht werden, um die Chancen des Bergradelns gerade im Oberland optimal zu nutzen?

Gäste sind die Lenggrieser Mountainbiketourismus- und Besucherlenkungsexpertin Tanja Brunnhuber, der Münsinger Profi-Mountainbiker Nico Kölbl, der Schlierseeer Staatsforstbetriebsleiter Jörg Meyer.

Das Webinar findet via „Gotomeeting“ statt. Die Zugangsdaten finden Sie unter: https://gruenlink.de/1ypf

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*IfD Allensbach 2018: Laut AWA 2018 biken 11,16 Millionen Deutsche in der Freizeit „ab und zu“, 3,77 Millionen sogar häufig. Im Vergleich dazu spielen 10,97 Millionen Deutsche ab und zu sowie weitere 3,19 Millionen häufig Fußball.