Die Abkürzung „ICAN“ steht für „International Campaign to Abolish Nuclear weapons“. Mehr als 450 Organisationen in 100 Ländern gehören dem globalen Bündnis an, das 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden ist.

Wir haben im Jahr 2020 gelernt, welche Katastrophen die globalisierte Welt für uns im schlimmen Fall bereithalten kann. Die Corona-Pandemie hat es uns gezeigt. Auch hat dieses Jahr aber gezeigt, wie wir mithilfe der Vernunft und der Forschung auf eine Krise wie diese reagieren können.

2020 waren viele wichtige Themen von Corona überdeckt – auch die Existenz nuklearer Waffentechnologie, die unsere Erde jeden Tag vor die Möglichkeit einer atomaren Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes stellt. Am 7. Juli 2017 haben die Vereinten Nationen den bahnbrechenden Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen angenommen. Am 22. Januar 2021 soll er in Kraft treten.

Doch die Bundesregierung hat den Vertrag bis heute nicht ratifiziert. Ganz im Gegenteil: Der damalige SPD-Außenminister Gabriel bekräftigte 2017 noch einmal die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland.

Deshalb habe ich als Mitglied des Bayerischen Landtags die ICAN-Erklärung für Abgeordnete unterzeichnet, in der ich mich verpflichte, zum Wohle des Völkerrechts und der Sicherheit aller Menschen auf diesem Planeten auf eine Ratifizierung des Vertrags hinzuwirken. Eine sichere Welt kann nur eine Welt ohne Atomwaffen sein!

Link zur Erklärung.