Die Staatsregierung bildet nun im Kampf gegen die Afrikanische Scheinepwest (ASP) doch Kadaversuchhunde zur Fallwildsuche aus. Das teilte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) heute in einer Pressemitteilung mit. Ein notwendiger, längst überfälliger Schritt, um im Seuchenfall schnell reagieren zu können. Im Oktober hatten wir genau dies im Rahmen einer Anfrage gefordert bzw. nachgefragt, doch die Staatsregierung blieb uns die Antwort schuldig und betonte erneut, dass sie gut vorbereitet wäre, auch ohne die Spürnasen.

Die Afrikanische Scheinepwest kommt näher, ist nun nach Brandenburg auch in Sachsen aufgetreten, eine Einschleppung nach Bayern wird immer wahrscheinlicher.

Bleibt zu hoffen dass die für mehrere Millionen Euro  gekauften Zäune halten und Umweltminister Glauber zumindest auch andere Maßnahmen überdenkt bzw. nachschärft, und z. B. endlich die Gründung einer Wildtierseuchenvorsorgegesellschaft in Erwägung zieht. Denn: wenn das erste Wildschwein den Grenzzaun überwindet, wird’s ernst und es gilt keine Zeit zu verlieren.