Die Sängerinnen und Sänger von „OneDecision“ haben mich am Dienstag, 12. November, mit ihrem Fridays for future-Song “It’s Friday” im Landtag besucht. Nach dem Auftritt hatten wir eine spannende Diskussion, für die sich auch mehrere meiner MdL-Kolleginnen und -Kollegen Zeit genommen haben. Danke an Katharina Schulze und Rosi Steinberger, Florian Siekmann und Martin Stümpfig.

Stimmgewaltig: “One Decision” mit “It’s Friday” im Landtag.

So besonderen Besuch habe ich selten im Maximilianeum, nämlich singenden! Umso mehr habe ich mich deshalb gefreut, dass die Sängerinnen und Sänger von „One Decision“ meiner Einladung nach München gefolgt und in den bayerischen Landtag gekommen sind. Die Jugendlichen dieses Wolfratshauser Chorprojekts traten mit ihrem Fridays for future-Song „It’s Friday“ in der Bürkleinhalle auf und brachten das Maximilianeum zum Klingen wie selten. Ein echter Gänsehautmoment.

Beeindruckend, wie stimmgewaltig die 26 Mädchen und Buben, die schon bei der weltweiten Klimademo am 20. September auf dem Münchner Königsplatz aufgetreten sind, vor großem Publikum ihre politische Forderung zum Besten gaben: „They say it’s complicated, we know that it’s true. But is this the reason for nothing to do? […] We need more decisions, the earth needs respect.“ Unter den Zuhörern waren neben Besuchern des Landtags auch viele meiner grünen MdL-Kolleginnen und -Kollegen, darunter auch unsere Fraktionsvorsitzende, Katharina Schulze, und unsere neu gewählte Landesvorsitzende Eva Lettenbauer. Danke fürs Kommen!

Im Anschluss an ihren fulminanten Auftritt hatten die Jugendlichen um die 14-jährige Songschreiberin Lucia Tepelmann und ihre Mutter Annika dann Gelegenheit mit fünf von uns Abgeordneten zu diskutieren. Neben mir beteiligten sich Katharina Schulze, unser europapolitischer Sprecher und der mit 24 Jahren jüngste Abgeordnete des Landtags, Florian Siekmann, Rosi Steinberger aus Niederbayern und Martin Stümpfig aus Mittelfranken an der Debatte. Mit vielen Fragen, die teilweise von großer Detailkenntnis zeugten, wollten die Buben und Mädchen von uns etwa Auskunft zur Energiewende, zum Tempolimit, zur Debattenkultur im Landtag und zum Schutz der Lebensgrundlagen. Doch auch ganz praktische Fragen hatten sie, etwa welche Hilfestellung wir für die Jugendlichen hätten, wenn es darum ginge, beim Umwelt-, Arten- oder Klimaschutz skeptische Freunde und Bekannten von der eigenen Position zu überzeugen.

Mein Resümee: Es ist großartig zu sehen, wie unbequem die jungen Leute sein können und wollen. Wie sie sich nicht mit Plattitüden abspeisen lassen, sondern nachfragen, nachbohren, nachhaken. Sie schaffen mit ihrem Engagement das, was uns lange Zeit zu wenig gelungen ist: die drängenden Fragen zu Klima- und Umweltschutz in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Ich freue mich wirklich sehr, dass der Chor meiner Einladung gefolgt ist. Das war ein echtes Statement, das die Sängerinnen und Sänger da abgeliefert haben und ich bin stolz, dass aus meinem Landkreis so engagierte junge Leute kommen. Dazu kommt natürlich, dass Musik immer Emotionen schürt und das haben die Mädels und Jungs am Dienstag definitiv geschafft.