Wir sind auf der Zielgeraden. Als einziger Abgeordneter des Landtags bin ich an drei Freitagen mit Experten und Vertretern von verschiedenen Verbänden in der Fachgruppe Wald am Runden Tisch zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gesessen. Wir haben ein breites Themengebiet bearbeitet, von möglichen neuen Schutzgebieten im Staatswald bis hin zu mehr Förderung in Privatwäldern.

Mir ist es wichtig, den klaren Auftrag des Volksbegehrens auch in praxisnahe Empfehlungen für das Gesetz umzusetzen. Bei der Diskussion am Runden Tisch gab es auch beim Thema Wald einige Verbesserungen. Ich denke, dass es in unser aller Interesse ist, auch und besonders im Wald unseren einheimischen Arten mehr Lebensraum zu geben.

Nicht nur für den Staats-, auch für den Privatwald werden wichtige Fortschritte gemacht werden. Weil ich als Privatwaldbesitzer die Praxis im Wald ganz genau kenne, war es mir wichtig, auch hier Verbesserungen zu erzielen. Unsere Arbeitsgruppe hat hier ganz konkrete Maßnahmen und Förderungen vorgeschlagen, die nun von der Staatsregierung umgesetzt werden müssen.

Bis zum Abschluss des Runden Tisches am 26. April werden sicherlich noch viele Gespräche zwischen den beteiligten Verbänden geführt werden müssen. Ich bin aber zuversichtlich, letztlich dem klaren Auftrag des Volksbegehrens für mehr Artenschutz gerecht zu werden.