Die Antwort des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr auf meine Anfrage bezüglich der Integration der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) und der Kochelseebahn in den Münchener Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) kann ich nur unbefriedigend und ausweichend nennen. Der Schienenpersonennahverkehr ist Staatsaufgabe, die Verantwortung für Maßnahmen bei BOB und Kochelseebahn liegt also klar beim Freistaat. Deshalb muss der auch die Mehrkosten übernehmen, die durch die Integration der BOB und der Kochelseebahn in das MVV-Tarifsystem entstehen.

Und dieser Tarifverbund muss früher oder später passieren, um den ÖPNV im Oberland attraktiver zu machen und mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf die Bahn zu bewegen. Die Staatsregierung aber versucht hier, ihre Verantwortung auf die Landkreise abzuwälzen. Und weil man sich nicht über die finanziellen Zuständigkeiten einig wird, passiert solange einfach nichts.

Meine Anfrage und die Antwort der Staatsregierung lesen Sie hier:

Ich habe vergangene Woche nun mit einer größeren Anfrage beim Verkehrsministerium nachgehakt, wie es mit der BOB in Zukunft weitergeht. Auf die Antwort bin ich gespannt.

Auch die SZ hat über meine Forderung berichtet. Mehr dazu hier.