Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Hans Urban BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 10.01.2019.

Die Forstwirtschaft hatte 2018 wieder viele Herausforderungen zu meistern. Nicht zuletzt eine Borkenkäfermassenvermehrung führte zu teils massiven finanziellen Erlösen durch den Holzverkauf. Da auch für das Jahr 2019 eine ähnlich angespannte Situation erwartet wird, ist zu befürchten, dass aufgrund des finanziellen Druckes weniger Personal als benötigt, für die Bayerischen Staatsforsten eingestellt werden wird. Gerade in den Zeiten des aktuell stattfindenden Klimawandels wären aber deutlich mehr Förster als bisher nötig.

Ich frage deshalb die Staatsregierung:

1.a) Steht die Staatsregierung und die Bayerischen Staatsforsten auch weiterhin zu ihrem Personalkonzept 2020?
1.b) Gibt es Abweichung gegenüber den bisherigen Zielen des Personalkonzepts 2020?
1.c) Wenn ja, welche?

2.a) Wie viele Mitarbeiter wurden seit dem Jahr 2005 eingestellt? (Bitte aufgeschlüsselt nach den Laufbahnebenen)
2.b) Wie viele Mitarbeiter sollen bis ins Jahr 2020 eingestellt werden?

3.a) Können für dieses Jahr die geplanten Neueinstellungen in die Bayerischen Staatsforsten eingehalten werden?

4.a) Ist die Staatsregierung weiterhin der Meinung, dass für den benötigten Waldumbau im Hinblick auf den Klimawandel mehr Förster als bisher benötigt werden?
4.b) Ist für diese generationsübergreifende Arbeit eine Personalpolitik abhängig von der jeweiligen Kassenlage noch zeitgemäß?

5.a) Wie hoch war jeweils die jährliche Gewinnabführung der Bayerischen Staatsforsten an die Bayerische Staatsregierung seit ihrer Gründung?
5.b) Wie hoch war die Gewinnabführung für das Jahr 2018 kalkuliert?
5.c) Konnte dies eingehalten werden?

6.a) Welche Gewinnabführung wird für das Jahr 2019 prognostiziert?